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Urwaldfreundliche Gemeinden

Willlkommen auf der Website der urwaldfreundlichen Gemeinden

«Urwaldfreundliche Gemeinde 2012»:
Anmelden bis zum 15. Juni 2012

Die Premiere im letzten Jahr war ein Erfolg: Die erstmalige Ausschreibung und Verleihung des Preises «Urwaldfreundliche Gemeinde 2011» weckte das Interesse von zahlreichen Gemeinden und Medien. Mit Au/SG machte eine Gemeinde das Rennen, die in verschiedenen Punkten vorbildlich agiert und sich nicht nur um eine urwaldfreundliche Beschaffung kümmert, sondern auch Potenziale nutzt, um unnötigen Papierverbrauch zu vermeiden. Davon profitieren Umwelt und Finanzen gleichermassen.

Gerade das Jahr von «Rio +20», also der Nachfolgekonferenz 20 Jahre nach der denkwürdigen Veranstaltung 1992 in Rio de Janeiro, kann Gelegenheit sein, die Beschaffung von Holz, Papier und anderen Gütern unter die ökologische und soziale Lupe zu nehmen. Zum zweiten Mal schreibt das Projekt Urwaldfreundliche Gemeinden deshalb den Preis «Urwaldfreundliche Gemeinde 2012» aus. Der Wettbewerb soll zeigen, welche Gemeinden besonders aktiv sind bei der Umsetzung der urwaldfreundlichen Kriterien. Und sie soll andere Gemeinden motivieren, selbst Schritte in Richtung nachhaltige Beschaffung zu unternehmen.

Voraussetzung, um sich um den Preis zu bewerben, ist die Erfüllung der Kriterien von «Urwaldfreundliche Gemeinden». Gemeindebehörden, die am Wettbewerb teilnehmen möchten, reichen darüber hinaus Unterlagen ein, um zu zeigen, dass die Kriterien umgesetzt werden. Je aussagekräftiger Ihre Bewerbung, desto besser. Doch auch eine Kurzbewerbung mit ein paar Kennziffern kann genügen.

Frist: Freitag, 15. Juni. Neben einer Urkunde wird auch eine Preissumme von voraussichtlich 5000 Franken verliehen.

Eine urwaldfreundliche Schweiz ist möglich

Alle zwei Sekunden verschwindet ein Stück Urwald so gross wie ein Fussballfeld: in Brasilien, Chile, Indonesien, Kanada, Nordeuropa und Russland. Eine wichtige Ursache der Urwaldzerstörung ist unser Konsumverhalten: Urwaldholz findet sich in alltäglichen Gegenständen wie Sperrholzplatten, Türen, Kopier- und WC-Papier. Doch es gibt urwaldfreundliche Alternativen, die vielfach erst noch günstiger sind als die ökologisch fragwürdigen Produkte.

Das Projekt "Urwaldfreundliche Gemeinde" wird vom Bruno Manser Fonds und vom FUPS (Förderverein für umweltverträgliche Papiere und Büroökologie Schweiz) getragen. Im Rahmen des Projekts werden alle 2730 Gemeinden der Schweiz aufgefordert, einen aktiven Beitrag zum Urwaldschutz zu leisten und ihr Bau- und Beschaffungswesen urwaldfreundlich zu gestalten.
Ziel ist, dass möglichst viele Gemeinden die urwaldfreundlich-Deklaration unterschreiben, ihren Holz- und Papierbedarf umweltverträglich beschaffen und damit auch der Bevölkerung ein gutes Beispiel geben.

Mit diesen nationalen Bemühungen unterstützen wir internationale Vereinbarungen wie z.B. die UNO-Biodiversitätskonvention. Diese verpflichten zur verbindlichen Festlegung von Schutzgebieten und zum Verbot von Handel mit Holz und Holzprodukten aus Urwald-Raubbau.

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by moxi